Die Geschichte der Entstehung der Persönlichen Kerzen

Die Persönlichen Kerzen entstanden aus keiner Geschäftsidee. Es war ein sogenannter Zufall, den man leichter als göttliche Fügung nennen könnte. Im Jahr 2001 hatte unsere Künstlerin Aneta Szuniewicz nicht so viel Geld zur Verfügung und musste ihre Weihnachtsgeschenke für ihre Schwester und Freundinnen selbst machen. Da es im Haus der Künstlerin immer viele Kerzen und eine Menge Trockenblumen gab, wurden normale Kerzen geschmälzt, umso die ersten zwei Laternenkerzen zu produzieren. Als ihre Schwester Basia endlich glaubte, dass die Kerzen von Aneta gemacht wurden, machte sie den Vorschlag, die Kerzen zu verkaufen. Die ersten Kerzen kauften Freunde und Bekannte, die fasziniert davon waren, wie viele  verschiede Sachen man in das Paraffin einschmelzen konnte. Auf diese Weise entstanden solche Kerzen wie: eine Karnevalkerze mit Konfetti, mit Plätzchen, Schleifen, Spitze, Glaskugeln, Holzspielzeug auf dem Tannenbaum, wie auch verschiedene pflanzliche, blumige oder Waldkerzen. Die einzige Begrenzung stellt die Vorstellungskraft dar.

Jemand kam auf die Idee, die Kerzen auf dem Dominikaner Jahrmarkt in Danzig zu verkaufen. Mit Hilfe von Freunden, erschien die Autorin Ende Juli 2002 an der Ecke der św. Ducha-Strasse und Krowa- Strasse. Dieser erste Dominikaner Jahrmarkt wurde zu einem erstaunlichen Erfolg, Aneta verkaufte alle Kerzen und glaubte daran, sie könne sie nicht nur im Rahmen ihres Hobby produzieren.

Der Dominikaner Jahrmarkt im Jahr 2003 brachte den Preis der Baltiker Tageszeitung für das beste Produkt auf dem Jahrmarkt.

Name "Persönliche Kerzen"

Als die Zeit kam sich einen Namen für meine Kerzen auszudenken, dachte ich mir, ich nenne sie „Persönliche Kerzen“ um zu unterstreichen, dass sie einzigartig  sind und für besondere und einzigartige Personen hergestellt werden.

Wir leben inmitten von anonymen Fabrikprodukten, die „für alle und für keinen” produziert werden. Es entstehen Projekte, die oftmals wunderschön sind, jedoch werden die Gegenstände gemäß dem Projekt, durch Menschen gemacht, die jemandes Idee verwirklichen.

In den durch Fabrikarbeiter entworfenen und hergestellten Gegenständen, wird die Form von der Materie getrennt. Die Abtrennung vom Autorengedanken und der Herstellungsart bewirkt, dass der Gegenstand zwar wunderschön ist, aber ohne jegliche Seele.

Ihre Klienten waren diejenigen, die ihr gesagt haben, dass man in meinen Kerzen „ein Herz” sieht. Und tatsächlich, Handarbeit, die die Idee und Herstellung nicht auseinander bringt, ermöglicht es nicht nur einzigartige Gegenstände zu entwerfen, sondern auch solche, die „Handspuren“ - Zeichen des Autors, der Person in sich tragen. Es sind Gegenstände von jemanden für jemanden.

Handarbeit kann oftmals unrentabel sein, denn man kann hier Arbeitsstunden mit dem Profit  nicht immer in Relation bringen. Jede Kerze „bekommt“ so viel Arbeit, bis sie wunderschön ist.

Unsere Künstlerin und wir denken, dass Klienten diese Kerzen kaufen, weil sie aus keinen Fabriken oder chinesischen Manufakturen kommen. Auch wenn es sich wiederholende Muster gibt, ist jedes von ihnen ein bisschen anders. Sie entstehen in keinen Formen, sondern in der Hand, wodurch sie ein wenig schief, ungerade, grösser oder kleiner sind. Jede Blume sieht ein bisschen anders aus.

Suchen wir nicht gerade solche Gegenstände für ein Geschenk? Persönliche?